Besuch des Übungsabends des THW Recklinghausen
CDU-Fraktion übergibt Spende an Ehrenamtler
Um ihren großen Dank für die geleistete Arbeit, insbesondere in der Flüchtlingshilfe, zum Ausdruck zu bringen, besuchte...

CDUplus ist die Online- und Service-Plattform der CDU Deutschlands. Hier finden Sie alles unter einem Dach: Interessante Informationen und Neuigkeiten, Arbeitsmaterialien, das gesamte CDU-Mitgliedernetzwerk sowie immer wieder Beteiligungsaktionen für CDU-Mitglieder.
CDU-Mitglieder registrieren sich in CDUplus mit ihrer Mitgliedsnummer, erhalten exklusive Angebote, pflegen ihre Mitgliedsdaten und können sich eine CDUplus-E-Mail-Adresse sichern. Das Unterstützernetzwerk CDUplus steht auch Nicht-Mitgliedern offen.
Baden-Württemberg ist das Herz der deutschen Industrie. Doch derzeit „brennt die Hütte“, wie es Manuel Hagel, CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 8. März, unverblümt im Interview mit der Süddeutschen Zeitung deutlich macht. Während die Automobilindustrie – der Stolz des Landes – unter einem schleichenden Strukturwandel leidet, bietet Hagel einen klaren Gegenentwurf zur Verunsicherung: Einen Plan für wirtschaftliche Stärke, verbunden mit einem unerschütterlichen Wertegerüst gegen extremistische Experimente.
Keine Experimente mit ExtremistenIn der politischen Auseinandersetzung lässt Hagel keinen Zweifel daran, wo die CDU steht. Die Frage „Wir oder die AfD“ ist für ihn ein zentrales Motiv dieses Wahlkampfs. Dabei geht es ihm nicht nur um taktische Spielchen, sondern um das Fundament unserer Demokratie.
„Die CDU ist intellektuell, habituell und sprachlich das Gegenteil der AfD. Es geht bei der Landtagswahl um die Frage: Wir oder die AfD.“
Hagel stellt klar, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD für die Christdemokraten undenkbar ist. Er erinnert an die Wurzeln der CDU, die 1945 gegründet wurde, als Antwort auf das Scheitern von Weimar und den Hass der Nationalsozialisten.
Wer die AfD wählt, so Hagel, verschenke seine Stimme, da diese Partei keine Verantwortung übernehmen kann und will. Stattdessen setze sie auf die Verstörung dessen, was Baden-Württemberg stark gemacht hat: Weltoffenheit und wirtschaftliche Vernunft.
Wirtschaftliche Vernunft statt politischer DestruktionBesonders deutlich wird dies bei den Plänen von Baden-Württembergs AfD-Spitzenkandidat Markus Frohnmaier. Dieser applaudiert in den USA protektionistischer Politik: Deutsche Automobilhersteller und deren Arbeitsplätze in die USA abwerben zu wollen bedroht die heimischen Arbeitsplätze bedroht. Für Hagel ist das eine „vaterlandslose“ Haltung, die den heimischen Standort direkt angreift.
„Allein der von der AfD propagierte Ausstieg aus der EU wäre ein Massenentlassungsprogramm für Baden-Württemberg.“
Für Hagel ist klar: Wer den für unsere Wirtschaft lebensnotwendigen Freihandel und die europäische Integration bekämpft, verrät die Interessen der Arbeitnehmer im Land. Eine Zusammenarbeit mit einer Partei, die den Wohlstand Baden-Württembergs durch ideologische Irrwege aufs Spiel setzt – das ist für die CDU unvorstellbar.
Wirtschaftliche Freiheit statt grüner VerboteDer Plan der CDU für den Südwesten sieht vor, das Land wieder zum „Exportmeister“ zu machen. Hagel fordert ein Ende des „grünen Kulturkampfs gegen das Auto“. Er setzt stattdessen auf Technologieoffenheit.
„Wir dürfen die einzelnen Antriebstechnologien nicht gegeneinander ausspielen. Wer will, dass Autos gebaut werden, der muss auch wollen, dass Autos verkauft und gefahren werden.“
Sein Ziel sind zehn strategische Sonderwirtschaftszonen. In denen werden die Unternehmen von unnötigen Normen befreit. Hier soll die Weltspitze von morgen entstehen – in der KI, der Robotik und der Medizintechnik. So können Unternehmen durch Investitionsfonds neues Eigenkapital gewinnen.
„Wir müssen jetzt durch eine Talsohle. Aber ich bin sicher: Die Menschen sind bereit, den Weg mit uns zu gehen, wenn sie sehen, dass am Ende des Tunnels auch wieder Licht kommt.“
Verantwortung statt AusredenHagel will als Ministerpräsident eine neue Ära der Zuständigkeit einläuten. Sätze wie „Dafür ist das Land nicht zuständig“ streicht er aus dem Wortschatz der Regierung. Er sieht die CDU als die Kraft, die Alltagsprobleme – von bezahlbarem Wohnraum bis zur Sicherheit auf den Straßen – nicht nur beschreibt, sondern löst. Dies ist für Hagel auch der einzige Weg, enttäuschte Wähler in die bürgerliche Mitte zurückzuholen.
„Entweder findet die politische Mitte jetzt die Kraft, diese Probleme zu lösen — oder die Probleme entwickeln die Kraft, die politische Mitte aufzulösen.“
Baden-Württemberg steht am 8. März vor der Wahl: Zwischen einem mutigen Aufbruch mit der CDU oder einer Sackgasse durch politische Extreme und grüne Ideologie. Manuel Hagel ist bereit, die Verantwortung zu übernehmen.
The post Hagels Plan für Baden-Württemberg appeared first on CDU.
Der Januar 2026 markiert eine Zäsur. Der gezielte Anschlag auf das Berliner Stromnetz hat die Verletzlichkeit des modernen Alltags schmerzhaft offengelegt. Wenn Heizungen ausfallen und Krankenhäuser in den Notbetrieb gehen, steht mehr als nur Technik auf dem Spiel – es geht um das Vertrauen in die staatliche Schutzfunktion. Die CDU setzt hier auf einen entschlossenen Kurs: Sicherheit ist das Fundament für Freiheit und Wohlstand. Wer die Lebensadern des Landes schützt, schützt die Demokratie.
Das Ende der gläsernen NetzeBisher galt in Deutschland ein hohes Maß an Transparenz bei Infrastrukturdaten. Doch Informationen, die Bürgern helfen sollten, dienten Linksextremisten als digitale Landkarte für Sabotage. Dieser Naivität setzt Bundeskanzler Friedrich Merz eine klare Strategie entgegen.
„Der Schutz der kritischen Infrastruktur geht nach unserer Auffassung vor dem Wunsch nach Transparenz.“ Friedrich Merz
Die Bundesregierung zieht damit klare Konsequenzen. Sensible Geodaten und detaillierte Netzpläne werden aus der öffentlichen Verfügbarkeit genommen. Der Fokus verschiebt sich: weg von der reinen Informationspflicht hin zur maximalen Widerstandskraft der Anlagen.
Verbindliche Standards für die InfrastrukturMit dem aktuellen Kabinettsbeschluss bringt die erstmals bundesweit einheitliche Standards auf den Weg. Es verpflichtet Betreiber zu strengen Risikoanalysen und effektiven Gegenmaßnahmen. Die enge Abstimmung mit den Bundesländern garantiert: Die Schutzmaßnahmen können dort greifen, wo sie gebraucht werden – ohne unnötige bürokratische Hürden. Deutschland setzt hierbei auch genau die EU-Vorgaben um. Das beendet die Zeit der Unsicherheit und schafft klare Regeln für die Wirtschaft.
Souveränität in einer neuen WeltlageEchte Sicherheit braucht technologische Unabhängigkeit. In sensiblen Bereichen der Strom- und Datennetze dürfen künftig ausschließlich elektronische Bausteine verbaut werden, die als absolut vertrauenswürdig eingestuft sind. Einseitige Abhängigkeiten bei Ersatzteilen oder Software werden konsequent abgebaut, um die Handlungsfähigkeit des Landes auch in Krisenzeiten zu garantieren. Dies stärkt nicht nur die Abwehrfähigkeit gegen Cyberangriffe. Es fördert auch die heimische Industrie und europäische Innovationen.
„Wenn wir unsere Souveränität nicht stärken, dann werden wir angreifbar und dann verlieren wir unsere Wettbewerbsfähigkeit. Es geht darum, dass wir wirtschaftlich stark sein müssen, um auch als Gesellschaft stark und abwehrfähig zu sein.“ Friedrich Merz
Diese Neuausrichtung verknüpft technologische Innovation mit nationaler Sicherheit. Verantwortung bedeutet heute, die wirtschaftliche Dynamik mit einem modernen Sicherheitsverständnis zu verknüpfen. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz und Innenminister Dobrindt stellt sich die Bundesregierung den Herausforderungen der Zeit – wachsam, kompetent und mit klarem Kompass.
The post Schutz für Energie, Wasser und Daten appeared first on CDU.
Die CDU Deutschlands trauert um Bundestagspräsidentin a.D. Prof. Dr. Rita Süssmuth. Mit ihr verlieren wir eine außergewöhnliche Politikerin, die sich herausragende Verdienste erworben hat – für unser Land und für unsere Partei. Sie wird in Erinnerung bleiben, vor allem als eine Pionierin der Frauen-, Familien- und Gesundheitspolitik.
Rita Süssmuth wird am 17. Februar 1937 in Wuppertal geboren. Bereits in frühen Jahren deutet sich an: Da geht eine Frau einen selbstbestimmten Weg; sie weiß, was sie vom Leben will, und lässt sich nicht aufhalten. Nach dem Abitur studiert sie in Münster, Paris und Tübingen Germanistik, Geschichte und Pädagogik. Anschließend, es sind die frühen sechziger Jahre, absolviert sie ein Postgraduiertenstudium der Erziehungswissenschaft, Soziologie und Psychologie. Ihr Abschluss: die Promotion.
Rita Süssmuth macht fortan Karriere in der Wissenschaft und arbeitet als Hochschullehrerin, zunächst als Dozentin, dann als Professorin für Erziehungswissenschaft in Bochum und Dortmund, ehe sie 1982 die Leitung des Forschungszentrums „Frau und Gesellschaft“ in Hannover übernimmt. Ein Jahr zuvor ist sie der CDU beigetreten.
Rückblickend wird Rita Süssmuth den Schritt in die aktive Politik damit begründen, dass es sie gereizt habe, die „über Jahre gewonnenen Erkenntnisse in der Familien-, Frauen- und Kinderforschung politisch umzusetzen“. Und so engagiert sie sich zunächst im Bundesfachausschuss Familienpolitik der CDU, dessen Vorsitzende sie 1983 wird, um schließlich auf Vorschlag des Bundeskanzlers Helmut Kohl 1985 ins Kabinett zu wechseln – als Nachfolgerin des Bundesfamilienministers Heiner Geißler. Und mit ganz eigenen Vorstellungen von diesem Amt. Dass das Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit erstmals auch explizit zuständig für Frauen wird, ist nur eine der nachhaltigen Entscheidungen der bedeutenden Christdemokratin.
Rita Süssmuth hinterlässt ihre Fußspuren: Sie initiiert 1988 den Erziehungsurlaub für Eltern, der heute als Elternzeit von Müttern und Vätern genommen wird. Sie setzt durch, dass Kinderziehung auch in der Rente berücksichtigt wird. Und sie sorgt dafür, dass die CDU ein Frauenquorum bekommt. Ideenreich und zielstrebig, entschlossen und streitbar, aber zugleich versöhnend: Rita Süssmuth geht ihren Weg und wird zur Wegbereiterin einer modernen Frauen- und Familienpolitik. Als Gesundheitsministerin setzt Rita Süssmuth im Kampf gegen Aids auf Aufklärung statt auf Ausgrenzung. Auf ihre Initiative hin wird 1987 die Nationale AIDS-Stiftung gegründet, zu deren Ehrenvorsitzenden sie 2006 ernannt wird.
Die selbstverständliche Gleichberechtigung von Mann und Frau und die Parität in Funktionen, Ämtern und Mandaten bilden für sie das Kernelement moderner Gesellschaftspolitik. Sie folgt dabei konsequent ihrer grundlegenden Überzeugung: Gerade bei den großen Fragen kann es Antworten nur mit den Frauen geben. Das heißt für sie aber auch: Frauen sollen sich aktiv einmischen. Sie selbst tut das auch als selbstbewusste Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands von 1986 bis 2001.
1988 lässt sie sich ein weiteres Mal vom Bundeskanzler Helmut Kohl in die Pflicht nehmen. Nur widerwillig gibt sie das Amt der Bundesministerin auf und erklärt sich bereit, Bundestagspräsidentin zu werden. Sie ist erst die zweite Frau im zweithöchsten Staatsamt – und nach der Wiedervereinigung die erste Präsidentin des gesamtdeutschen Parlaments.
Fast zehn Jahre führt sie diese „Werkstatt der Demokratie“, wie sie den Deutschen Bundestag selbst bezeichnet und wird zeitweise zur beliebtesten Politikerin im Land – geachtet und gelobt für ihre ausgleichende Art, ihre Bereitschaft zum Dialog, ihre Offenheit. Doch Rita Süssmuth will mehr sein als eine Repräsentantin, sie bleibt politisch: In der Debatte um den Schwangerschaftsabbruch §218 stellt sie 1990 einen „Dritten Weg“ vor, der einen Mittelweg aus Indikations- und Fristenlösung vorsah. Ihre Überzeugung: „Die letzte Entscheidung muss bei der Frau liegen.“
Und wer sie trifft, lernt eine Frau kennen, die stets ein offenes Ohr für ihre Mitmenschen hat. Unermüdlich ist sie in ihrem Wahlkreis Göttingen unterwegs und steht als Bundestagsabgeordnete auf der Straße Rede und Antwort. Und sie nutzt ihre Bekanntheit, holt Prominente aus Sport und Kultur nach Göttingen, um unsere Demokratie für unterschiedliche Gruppen interessant und zugänglich zu machen.
Nachdem sie 2002 nicht wieder für den Bundestag kandidiert hat, bleibt sie politisch aktiv und bringt sich immer wieder in gesellschaftliche Debatten ein. Sie kehrt als Präsidentin des Deutschen Volkshochschulverbandes zu ihren Wurzeln zurück und meldet sich fortwährend weiter schriftlich zu Wort – so im Jahr 2020 mit ihrem „Brief an die Enkel“. Der Titel des Buches dieser unermüdlichen Kämpferin könnte treffender nicht lauten:„Überlasst die Welt nicht den Wahnsinnigen“.
Am 01.02.2026 ist Rita Süssmuth im Alter von 88 Jahren gestorben. Unsere Gedanken und Gebete sind bei ihrer Familie und ihren Angehörigen. Die CDU Deutschlands wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren.
The post Nachruf auf Prof. Dr. Rita Süssmuth appeared first on CDU.
Zurzeit gibt's keine Termine
CDU Ortsverband Recklinghausen Altstadt