Besuch des Übungsabends des THW Recklinghausen
CDU-Fraktion übergibt Spende an Ehrenamtler
Um ihren großen Dank für die geleistete Arbeit, insbesondere in der Flüchtlingshilfe, zum Ausdruck zu bringen, besuchte...

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Bundesgesundheitsminster Dr. Carsten Linnemann berichtet im Deutschen Bundestag über den Zustand der Lungenmedizin in Deutschland: 3.000. Transplantation des Deutschen Herzzentrums – ein Beleg für deutsche Medizin auf Weltklasseniveau.
„Wir können heute Leiden wie die Lungenfibrose heilen, die in den 70er-Jahren noch ein Todesurteil waren, Darauf können wir stolz sein.” Dr. Carsten Linnemann, Gesundheitsminister
Effizienz durch Versorgung zur richtigen ZeitTrotz dieser Spitzenleistung: Das System ist nicht effizient genug. Deutschland gibt gemessen an seiner Wirtschaftsleistung eines der höchsten Budgets für Gesundheit aus Doch an vielen Stellen bekommen Menschen nicht die Versorgung, die sie erwarten.
Die Notaufnahmen sind überlastet. Viele Patienten kommen mit kleinen Infekten in die Klinik, während andere mit Herzinfarkt zu lange warten. 2025 gab es rund 13 Millionen ambulante Notfallbehandlungen. Die Fahrtkosten allein schlugen mit mehr als 10 Milliarden Euro zu Buche.
„Nicht jeder Notfall braucht die Notaufnahme”, sagt Linnemann. „Aber jeder Mensch braucht die richtige Versorgung zur richtigen Zeit.” Dr. Carsten Linnemann, Gesundheitsminister
Linnemann: Drei Maßnahmen für die ZukunftAls neuer Gesundheitsminister will Carsten Linnemann das System an drei Stellschrauben verbessern:
Verlässliche Versorgung. Die bereits im Parlament beratene Notfallreform soll Patienten früher zur richtigen Stelle lotsen – ob ambulant oder im Krankenhaus.
Solide Finanzierung. Die Ausgaben müssen an die Einnahmen angepasst werden. Nur so lassen sich die Beiträge stabil halten – und perspektivisch sogar senken. Besonders die Pflegeversicherung braucht Strukturreformen: Für 2027 wird ein Defizit von 8 Milliarden Euro erwartet, für 2028 mehr als 15 Milliarden.
Mehr Zeit für Menschen. Ein Krankenhausarzt verbringt pro Tag knapp drei Stunden mit Dokumentation. Zeit, die für Patienten fehlt. Das im Oktober beratene Digitalgesetz soll Bürokratie abbauen und den Datenaustausch zwischen Ärzten verbessern.
„Ärzte sollen Zeit für Patienten haben”Linnemann macht als promovierter Volkswirt klar: Digitalisierung ist für ihn kein Selbstzweck.
„Es geht darum, wie viel Zeit sie Ärzten und Pflegekräften für Menschen zurückgibt. Ärzte und Pflegekräfte sollen ihre Zeit für Patienten haben, nicht für Formulare.”
Sein Ziel: Ein Gesundheitssystem, das im Alltag. „Deutschland soll nicht nur dann Weltklasse-Medizin bieten, wenn ein Mensch eine neue Lunge braucht”, so Linnemann. „Ein gutes Gesundheitssystem zeigt sich vor allem im Alltag – daran, ob ich schnell die richtige Hilfe bekomme, ob gute Pflege da ist, ob diejenigen, die mich behandeln, Zeit für mich haben.”
Besser steuern. Solide finanzieren. Mehr Zeit für Menschen.Das ist der Auftrag, den Carsten Linnemann mit seiner ersten Rede als Gesundheitsminister im Bundestag gesetzt hat, pragmatisch und lösungsorientiert.
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Eine Familie wartet auf einen Kita-Platz. Die Feuerwehr braucht ein neues Fahrzeug. Im Ortskern steht ein Gebäude leer, während Wohnraum fehlt. Solche Fragen zeigen: Kommunalpolitik ist nicht weit weg. Sie entscheidet darüber, wie das Leben vor der eigenen Haustür funktioniert.
Am 13. September werden in Niedersachsen Stadt-, Gemeinderäte, Kreistage und die Regionsversammlung gewählt. In vielen Kommunen stehen außerdem Direktwahlen an. Mehr als sechs Millionen Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen sind wahlberechtigt: Deutsche und Staatsangehörige eines anderen EU-Mitgliedstaates ab 16 Jahren. Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Ein Land – viele AufgabenNiedersachsen ist vielfältig – und die Herausforderungen ebenso: In der Landeshauptstadt Hannover geht es etwa um bezahlbaren Wohnraum, Verkehr und die Entwicklung lebendiger Stadtteile. Auch in Göttingen und Osnabrück steht die angespannte Wohnraumsituation im Mittelpunkt des Wahlkampfs in den Universitätsstädten. In den Industriestandorten Braunschweig und Wolfsburg müssen zugleich Stadtentwicklung, Mobilität und gute Bedingungen für Arbeitsplätze zusammenbringen.
Und insbesondere in ländlichen Regionen stehen ärztliche Versorgung, Mobilität, Schulen, Feuerwehr und Arbeitsplätze im Mittelpunkt. Deshalb braucht es keine Politik von der Stange, sondern Kandidatinnen und Kandidaten, die ihre Region kennen, zuhören und Verantwortung übernehmen.
CDU: Niedersachsen beginnt vor OrtDie CDU Niedersachsen tritt mit einem klaren Leitmotiv an: „Niedersachsen beginnt vor Ort.“ Kommunen sollen nicht nur verwalten, sondern gestalten können. Dafür will die CDU mehr Entscheidungsfreiheit, eine verlässlichere Finanzierung und weniger Bürokratie.
Schulen, Kitas, Straßen, Sporthallen, Feuerwehr und digitale Infrastruktur dürfen nicht an unnötig langen Verfahren oder unklaren Zuständigkeiten scheitern. Zugleich setzt die CDU auf mehr Sicherheit, bessere Bedingungen für Familien und Unternehmen, sowie schnellere Genehmigungen und mehr Wohnungsbau. So bleiben Ortskerne lebendig und Arbeitsplätze vor Ort erhalten.
Foto: Philipp Ziebart
Foto: Philipp Ziebart
„Wer Verantwortung übernimmt, muss auch entscheiden und gestalten können. Unser Versprechen lautet: mehr Freiheit, mehr Verlässlichkeit und mehr Geld für starke Kommunen. Denn Niedersachsen beginnt vor Ort.“ Sebastian Lechner, Landesvorsitzender der CDU Niedersachsen
Wer die Lage vor Ort kennt, soll auch handeln können – verlässlich, pragmatisch und mit gutem Blick auf die finanziellen Möglichkeiten.
Am 13. September anpackenBei der Kommunalwahl zählt, wer nach der Wahl vor Ort erreichbar ist, Prioritäten setzt und auch schwierige Entscheidungen trifft und erklärt. Die CDU folgt einem Kurs, der nah bei den Menschen beginnt: solide, lösungsorientiert und verbindlich. Ob Kita, Feuerwehr, Schule oder Ortskern – starke Kommunen machen ganz Niedersachsen stark. Die CDU steht für Menschen, die anpacken, zuhören und Lösungen vor Ort umsetzen. Am 13. September entscheiden Bürgerinnen und Bürger, wer ihre Interessen im Rat und im Kreistag vertritt.
Niedersachsen beginnt vor Ort. Die CDU handelt vor Ort.
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Die Bundesregierung bringt wichtige Dokumente aufs Smartphone. Mit der staatlichen App „d-you“ können Bürgerinnen und Bürger künftig Ausweise, Nachweise und andere wichtige Dokumente digital speichern und bei Bedarf gezielt vorzeigen. „d-you“ ist die deutsche Umsetzung der European Digital Identity Wallet (EUDI-Wallet) der Europäischen Union. Die App basiert auf gemeinsamen technischen Standards aller EU-Mitgliedstaaten. Damit ist sie perspektivisch auch europaweit einsetzbar.
So macht d-you den Alltag einfacherFür unterschiedliche digitale Nachweise jeweils eigene Lösungen zu benötigen, das ist anstrengend. Schon bald können Nutzer diese alle sicher in einer zentralen digitalen Brieftasche auf ihrem Smartphone speichern. Die Nutzung ist freiwillig und kostenlos. Konkrete Anwendungen stehen direkt zum Start bereit. Ob beim Online-Shopping oder im Restaurant – das Alter lässt sich mit einem Klick nachweisen, ohne den gesamten Ausweis offenlegen zu müssen. Rechtssichere Unterschriften für Verträge sind direkt aus der App möglich. Auch die Identifizierung für neue Bankkonten erfolgt digital bald über d-you.
Weniger Aufwand für Bürger und BehördenD-you entlastet im Alltag: Digitale Nachweise machen viele Verwaltungsangelegenheiten einfacher und schneller. Bürgerinnen und Bürger müssen Dokumente künftig seltener zusammensuchen, kopieren, vorlegen oder persönlich vor Ort erscheinen. Nach den vorliegenden Berechnungen kann somit jährlich der Zeitaufwand für Bürgerinnen und Bürger bei Verwaltungsangelegenheiten um rund 3,9 Millionen Stunden reduziert werden. Auch die Behörden profitieren: Mittelfristig ist eine Entlastung rund 120 Millionen Euro pro Jahr möglich. So bleibt mehr Zeit für die Anliegen der Menschen. Behörden können ihre Leistungen effizienter, schneller und bürgerfreundlicher erbringen.
Sicherheit und DatenschutzEin wichtiger Punkt ist der Datenschutz. Durch die Arbeit des Ministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung werden die in d-you hinterlegten Daten verschlüsselt auf dem jeweiligen Endgerät gespeichert. Nutzer bestimmen selbst, welche Nachweise sie wann verwenden. Die Anwendung entspricht hohen Sicherheits- und Datenschutzstandards und ist vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert. Wer die digitale Brieftasche nicht verwenden möchte, muss das auch nicht: Der analoge Weg mit Papierdokumenten bleibt bestehen.
Mehr Kontrolle, mehr Vertrauen, mehr digitale Anwendungen
Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Foto: Tobias Koch
Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Foto: Tobias Koch
„Mit ‚d-you‘ entwickeln wir eine digitale Anwendung, die echten Mehrwert bietet, den Menschen in den Mittelpunkt stellt und Vertrauen schafft. Die deutsche EUDI-Wallet ist nutzerfreundlich und sicher, schafft Transparenz und Kontrolle über die eigenen Daten und funktioniert überall in Europa“. Bundesminister für Digitales & Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger
Um d-you herum entsteht ein Ökosystem, das neue Anwendungen, innovativere Geschäftsmodelle und wirksamere Verwaltungsleistungen ermöglicht.
Der Name: d-youDer Name „d-you“ bringt die zentrale Idee der Wallet auf den Punkt. Das „d“ steht für digital und für Deutschland. Das „you“ stellt die Nutzer in den Mittelpunkt. Das Logo greift die Hand als zentrales Element auf. Die Hand als Logo steht vor allem für Selbstbestimmung und Kontrolle. Etwas selbst „in der Hand zu haben“ unterstreicht, worum es bei der Wallet geht: „Es sind deine Daten. In deiner Hand.“
Weitere Funktionen folgenLangfristig wird mit d-you, der digitalen Brieftasche noch mehr möglich sein. Das Ministerium für Digitales betont, dass die Entwicklung schrittweise erfolgt. Langfristig sind auch digitales Signieren, pseudonyme Anmeldungen und Zahlungsfreigaben geplant.
Weitere Informationen zur digitalen Brieftasche
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