Besuch des Übungsabends des THW Recklinghausen
CDU-Fraktion übergibt Spende an Ehrenamtler
Um ihren großen Dank für die geleistete Arbeit, insbesondere in der Flüchtlingshilfe, zum Ausdruck zu bringen, besuchte...

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Die Bundesregierung bringt wichtige Dokumente aufs Smartphone. Mit der staatlichen App „d-you“ können Bürgerinnen und Bürger künftig Ausweise, Nachweise und andere wichtige Dokumente digital speichern und bei Bedarf gezielt vorzeigen. „d-you“ ist die deutsche Umsetzung der European Digital Identity Wallet (EUDI-Wallet) der Europäischen Union. Die App basiert auf gemeinsamen technischen Standards aller EU-Mitgliedstaaten. Damit ist sie perspektivisch auch europaweit einsetzbar.
So macht d-you den Alltag einfacherFür unterschiedliche digitale Nachweise jeweils eigene Lösungen zu benötigen, das ist anstrengend. Schon bald können Nutzer diese alle sicher in einer zentralen digitalen Brieftasche auf ihrem Smartphone speichern. Die Nutzung ist freiwillig und kostenlos. Konkrete Anwendungen stehen direkt zum Start bereit. Ob beim Online-Shopping oder im Restaurant – das Alter lässt sich mit einem Klick nachweisen, ohne den gesamten Ausweis offenlegen zu müssen. Rechtssichere Unterschriften für Verträge sind direkt aus der App möglich. Auch die Identifizierung für neue Bankkonten erfolgt digital bald über d-you.
Weniger Aufwand für Bürger und BehördenD-you entlastet im Alltag: Digitale Nachweise machen viele Verwaltungsangelegenheiten einfacher und schneller. Bürgerinnen und Bürger müssen Dokumente künftig seltener zusammensuchen, kopieren, vorlegen oder persönlich vor Ort erscheinen. Nach den vorliegenden Berechnungen kann somit jährlich der Zeitaufwand für Bürgerinnen und Bürger bei Verwaltungsangelegenheiten um rund 3,9 Millionen Stunden reduziert werden. Auch die Behörden profitieren: Mittelfristig ist eine Entlastung rund 120 Millionen Euro pro Jahr möglich. So bleibt mehr Zeit für die Anliegen der Menschen. Behörden können ihre Leistungen effizienter, schneller und bürgerfreundlicher erbringen.
Sicherheit und DatenschutzEin wichtiger Punkt ist der Datenschutz. Durch die Arbeit des Ministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung werden die in d-you hinterlegten Daten verschlüsselt auf dem jeweiligen Endgerät gespeichert. Nutzer bestimmen selbst, welche Nachweise sie wann verwenden. Die Anwendung entspricht hohen Sicherheits- und Datenschutzstandards und ist vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert. Wer die digitale Brieftasche nicht verwenden möchte, muss das auch nicht: Der analoge Weg mit Papierdokumenten bleibt bestehen.
Mehr Kontrolle, mehr Vertrauen, mehr digitale Anwendungen
Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Foto: Tobias Koch
Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Foto: Tobias Koch
„Mit ‚d-you‘ entwickeln wir eine digitale Anwendung, die echten Mehrwert bietet, den Menschen in den Mittelpunkt stellt und Vertrauen schafft. Die deutsche EUDI-Wallet ist nutzerfreundlich und sicher, schafft Transparenz und Kontrolle über die eigenen Daten und funktioniert überall in Europa“. Bundesminister für Digitales & Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger
Um d-you herum entsteht ein Ökosystem, das neue Anwendungen, innovativere Geschäftsmodelle und wirksamere Verwaltungsleistungen ermöglicht.
Der Name: d-youDer Name „d-you“ bringt die zentrale Idee der Wallet auf den Punkt. Das „d“ steht für digital und für Deutschland. Das „you“ stellt die Nutzer in den Mittelpunkt. Das Logo greift die Hand als zentrales Element auf. Die Hand als Logo steht vor allem für Selbstbestimmung und Kontrolle. Etwas selbst „in der Hand zu haben“ unterstreicht, worum es bei der Wallet geht: „Es sind deine Daten. In deiner Hand.“
Weitere Funktionen folgenLangfristig wird mit d-you, der digitalen Brieftasche noch mehr möglich sein. Das Ministerium für Digitales betont, dass die Entwicklung schrittweise erfolgt. Langfristig sind auch digitales Signieren, pseudonyme Anmeldungen und Zahlungsfreigaben geplant.
Weitere Informationen zur digitalen Brieftasche
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Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt war ein deutlicher Weckruf. Deutschland braucht jetzt sichtbare Fortschritte für neue Arbeitsplätze, sichere Energie und mehr Verlässlichkeit im Alltag. Die CDU und die Bundesregierung werden deshalb handeln: mit klaren Prioritäten, weniger Bürokratie und Reformen, die nicht vertagt, sondern umgesetzt werden. Ziel ist, dass Deutschland wirtschaftlich wieder stark wird, damit Arbeitsplätze, Investitionen und Aufstiegschancen gesichert sind.
„Reformen sind nicht Volkswirtschafts-Lehrbuch und sind auch nicht nur Mathematik. Reformen dienen dem Zusammenhalt, dem Fortschritt und der weiteren Entwicklung unseres Landes in Freiheit und in Frieden.“ Bundeskanzler Friedrich Merz
Reformen sind kein Selbstzweck. Sie sorgen dafür, dass unser Land funktioniert, Leistung sich wieder lohnt und Menschen Sicherheit und Chancen haben.
Wirtschaft stärkenEine starke Wirtschaft sichert Beschäftigung, finanziert soziale Sicherheit und schafft Spielraum für Investitionen. Bürokratie muss abgebaut, Arbeit darf nicht immer teurer werden und Energie muss verlässlich und bezahlbar bleiben. Gerade Mittelstand, Handwerk und Familienunternehmen brauchen bessere Rahmenbedingungen. Die Bundesregierung hat erste Entscheidungen getroffen und weitere Reformen angekündigt: bei der gesetzlichen Krankenversicherung, der Alterssicherung und für eine moderne, wettbewerbsfähige Wirtschaft. Jetzt kommt es auf die Umsetzung an.
Zukunft sichernDeutschland muss in das investieren, womit es stärker und sicherer wird: in Bildung, Infrastruktur, Bevölkerungsschutz und digitale Widerstandsfähigkeit. Die vergangenen Krisen haben gezeigt, wie wichtig gut ausgestattete Einsatzkräfte und funktionierende Strukturen sind. Auch bei künstlicher Intelligenz steht Deutschland vor einer Weichenstellung. Die Technologie wird Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistungen verändern. Unser Land muss die Voraussetzungen schaffen, damit Unternehmen investieren, Innovationen entstehen und neue Arbeitsplätze gesichert werden. Eine sichere Energieversorgung ist dafür unverzichtbar. Die Bundesregierung will Versorgungssicherheit und Klimaschutz zusammenbringen. Zugleich geht es darum, die Voraussetzungen für zusätzliche Kraftwerkskapazitäten zu schaffen.
Wohlstandsversprechen erneuernDrei Generationen konnten sich nach dem Zweiten Weltkrieg darauf verlassen, dass Freiheit, Frieden und wirtschaftlicher Aufstieg möglich sind. Heute zweifeln viele junge Menschen daran, dass dieses Versprechen auch für sie gilt. Die Antwort darauf ist eine Politik, die Chancen wieder vergrößert: durch gute Bildung, eine leistungsfähige Wirtschaft und verlässliche soziale Sicherung. Bund und Länder müssen gemeinsam dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche gute Chancen erhalten. Auch die Alterssicherung muss so weiterentwickelt werden, dass sie Sicherheit im Alter gewährleistet und jungen Menschen eigene Vorsorge ermöglicht.
„Wir müssen dieses Wohlstandsversprechen erneuern. Wir müssen der jungen Generation die Perspektive geben, die mindestens drei Generationen vor ihnen in Deutschland gehabt haben.“ Bundeskanzler Friedrich Merz
Das ist der politische Auftrag: die Voraussetzungen für neuen Wohlstand schaffen. Dafür braucht es klare Entscheidungen, Ausdauer und die Bereitschaft, Fehler zu korrigieren.
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Die CDU hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine schwere Niederlage erlitten. Friedrich Merz benennt das Ergebnis klar: „Dies ist die schwerste Wahlniederlage, die wir seit Jahren oder Jahrzehnten irgendwo eingefahren haben.” „Ich nehme das außerordentlich ernst“, so der Bundeskanzler.
Nicht zur Tagesordnung übergehenFür Merz steht fest: Mit diesem Wahlergebnis kann man „nicht zur Tagesordnung übergehen”. Viele Menschen hätten Angst um ihre Zukunft, um das wirtschaftliche Fundament, um ihre soziale Absicherung. Die CDU muss diese Sorgen ernst nehmen, Vertrauen zurückgewinnen und die Menschen stärker erreichen.
„Wir brauchen grundlegende Reformen in Deutschland. Dass wir sie auch nicht nur rational begründen, sondern emotional vermitteln müssen, ist jetzt eine gemeinsame Aufgabe, der ich mich auch stelle.“ Bundeskanzler Friedrich Merz
Für Merz ist das auch eine persönliche Verpflichtung: „Das ist meine Bringschuld und die nehme ich an.“ Deutschland braucht Reformen für wirtschaftliche Stärke, soziale Sicherheit und die Chancen der kommenden Generationen.
Werte des Grundgesetzes stehen nicht zur DispositionRegierungen und ihre Politik stehen zur Abstimmung – das ist das Wesen der Demokratie. Die Regeln unseres Zusammenlebens und die Werte des Grundgesetzes stehen jedoch nicht zur Disposition.
„Bei uns wird Macht erteilt, nicht ergriffen. Und die Minderheit ist nicht der Feind der Mehrheit.“ Bundeskanzler Friedrich Merz
Die Institutionen seien wehrhaft und stabil. Deutschland werde seine Verankerung in Europa und seine freiheitliche Ordnung verteidigen. Auch mit Blick auf Russland und den Krieg gegen die Ukraine bekräftigt Merz: Von der Verteidigung unserer Freiheit und Werteordnung werde er nicht abweichen.
Reformkurs fortsetzenDen Reformkurs fortzusetzen, sei deshalb ungebrochenes Ziel. Über Ausrichtung und Umsetzung müsse die CDU gemeinsam mit der SPD sprechen. Deutschland müsse den Strukturwandel aktiv gestalten – mit neuen Technologien, wettbewerbsfähigen Unternehmen und guten Arbeitsplätzen. Es gehe um die Chancen der Kinder und Enkelkinder: „Und die dürfen wir nicht verspielen.“
Verantwortung in Sachsen-Anhalt
Foto: Jan-Philipp Burmann / City-Press GmbH Bildagentur
Foto: Jan-Philipp Burmann / City-Press GmbH Bildagentur
Auch Sven Schulze, Spitzenkandidat der CDU Sachsen-Anhalt, erkennt die Niederlage an und kündigt einen Vorschlag für die weitere Aufarbeitung an. Zugleich stellt er klar:
„Wir haben als CDU keinen Regierungsauftrag mehr. Wir sind Opposition.“ Sven Schulze
Die Entscheidungen über den weiteren Weg Sachsen-Anhalts liegen nun beim gewählten Landtag.
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