CDU Recklinghausen

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Neues aus dem Bund, Land und Kreisverband

Wir stehen nicht mehr vor einem epochalen Wandel. Wir sind mittendrin.KI kann immer mehr leisten. Jetzt ist wichtig: Sie muss sich an menschlichen Werten orientieren. Das ist die zentrale Botschaft von Friedrich Merz auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung. The post Merz: KI-Entwicklung muss Menschen dienen. appeared first on CDU.
Die CDU Nordrhein-Westfalen ist am Samstag zu ihrem 48. Landesparteitag im Maritim Hotel Düsseldorf zusammengekommen. Der Parteitag war als Programmparteitag angelegt und markiert den inhaltlichen Auftakt zur Arbeit am Wahlprogramm für die Landtagswahl am 25. April 2027. In zwölf Themenforen, verteilt auf zwei Runden mit jeweils sechs parallelen Foren, brachten 75 Impulsgeber und Gäste aus...

CDU Deutschlands

Bundeskanzler Friedrich Merz
  1. KI wird zur gesellschaftlichen Frage.
  2. „KI-Nation 2030“: Deutschland muss vorangehen.
  3. Wer zahlt künftig noch Steuern?

Wer pflegt uns in Zukunft? Wer unterhält uns, liest uns vor – oder erzählt uns neue Geschichten? Wie laufen Produktion oder Verwaltung 2030? Wohin wir auch schauen – Künstliche Intelligenz kann immer mehr. Sie übernimmt immer neue Aufgaben, schneller und umfassender als je gedacht. KI hat sich weltweit zu einem der wichtigsten Themen entwickelt. Sie gestaltet Zukunft, immer mehr autark. KI verändert unsere Welt dramatisch. Damit wir davon profitieren, muss sich KI an menschlichen Werten orientieren, sagt Bundeskanzler Merz.

KI wird zur gesellschaftlichen Frage.

Längst geht es um mehr als den Text von ChatGPT oder künstlich entstandene Bilder und Filme. Denn Künstliche Intelligenz reicht in zahlreiche Bereiche unseres Alltags hinein. Vieles wird durch sie besser. In der Medizin, in der Forschung oder auch in der Landwirtschaft sehen wir das schon heute. Krankheiten erkennen, Operationen durchführen – das geht schon. KI-Haushaltshelfer können unterstützen. Viele Probleme lassen sich mit KI lösen. Und auch manche gesellschaftliche Aufgabe wird in anderen Ländern schon von KI geleistet, allen voran in der Pflege.

„KI-Nation 2030“: Deutschland muss vorangehen.

Geht es nach dem Bundeskanzler, wird Deutschland Vorreiter, mindestens in Europa. „Wir müssen, wir wollen Spitzenreiter werden“, fordert der Kanzler. In der Industrie sollen nutzbare KI-Modelle gefördert werden. Das sichert die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Gemeinsam mit Frankreich, Kanada und anderen Partnern soll dazu geforscht und entwickelt werden. Im Maschinenbau und in der Elektroindustrie liegen große Chancen.

Die Taskforce unter Leitung des Digitalministeriums gibt als Ziel aus, Deutschland bis 2030 zur «KI-Nation» zu machen. Bis 2030 sollen 4 von 5 Großunternehmen KI nutzen, mindestens 5 von 10 der kleineren.

Wer zahlt künftig noch Steuern?

Arbeit ohne Menschen? Davon gehen weder Digitalminister Wildberger noch der Kanzler aus. Schon die Automatisierung der 1980er Jahre hat neue Arbeitsplätze anstelle der bisherigen geschaffen. Die Jobs verändern sich, der Output steigt, so die Erfahrungen. Denn KI macht vieles schneller.

 

Auch die Politik muss schneller werden. Gesetze müssen mit der Entwicklung Schritt halten. Grenzen müssen definiert, Chancen dürfen aber nicht blockiert werden. Und wenn KI künftig Werte schafft, muss über Steuern und Abgaben neu nachgedacht werden. Familienministerin Karin Prien (CDU) hatte dem STERN gesagt: „Wir müssen zu neuen Formen von Besteuerung kommen. Wenn Wertschöpfung im Wesentlichen über Künstliche Intelligenz funktioniert, muss das auch besteuert werden. Anders geht es nicht.“ Auch Microsoft-Gründer Bill Gates fordert schon länger, Roboter und KI zu besteuern, um den Anreiz zu verringern, Menschen durch Maschinen zu ersetzen.

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Bundesministerin für Bildung und Familie Karin Prien
  1. Friedliche Demonstrationen der Gen Z weisen auf echte Probleme hin.
  2. Die Demografie entwickelt sich zulasten der Jüngeren.
  3. Wir müssen das Aufstiegsversprechen erneuern.
  4. Auf einige Forderungen wird schon eingegangen.
  5. Randalierer und Gewalttäter muss man hart bestrafen.

Es ist kein einheitliches Bild, das die Demonstrationen der Gen Z zeigen. Aber ein positives Leitmotiv zeichnet sich ab: Es geht um ihre Zukunftschancen. Die junge Generation schaut pragmatisch auf das, was ist, und das, was sich daraus ergibt – oder ergeben kann.

Demografie entwickelt sich zulasten der Jüngeren.

Prien stell fest, dass wir „in einer Gesellschaft leben, in der es immer weniger Junge gibt und immer mehr Alte“. Die politische Schwerpunktsetzung, dürfe aber nicht zu sehr zugunsten der Alten und zu wenig zugunsten der Jungen gehen, „auch bei der Verteilung von Ressourcen“. Es geht um die Nachhaltigkeit der sozialen Sicherungssysteme. „Wir müssen mehr zugunsten der Jungen und nicht nur zugunsten der jetzt im Rentenalter Befindlichen handeln.“ Das betrifft die Rentenreform, die Zukunftssicherung, die Nachhaltigkeit der sozialen Sicherungssysteme.

„Wir müssen mehr zugunsten der Jungen und nicht nur zugunsten der im Rentenalter Befindlichen handeln.“ Bildungsministerin Karin Prien.

Das Aufstiegsversprechen erneuern.

Es geht auch um den Bildungsbereich, „da, wo es um das Aufstiegsversprechen geht“, sagt Prien. Denn immer noch ist Bildung sehr stark abhängig von der sozialen Herkunft. „In diesem Bereich sind die Argumente von vielen jungen Menschen gerechtfertigt. Da braucht es eine konkrete Strategie, konkrete Schritte, gemeinsame Bildungsziele.“ Die Bundesregierung arbeitet dafür an einem neuen Kita-Gesetz. Dies soll ein Game Changer in der Bildungspolitik werden. Schwerpunkt ist die Frage von früher Sprachförderung.

Prien setzt auf Dialog und Handeln.

Die Ministerin spricht „mit Jugendverbänden, mit Jugendorganisationen“, sagt sie. Mit der Bundesschülerkonferenz sei verabredet, „dass wir in den nächsten zehn Tagen miteinander sprechen, um dann sehr konkret über die Forderungen zu reden. Es geht um Dinge, die sich verändern sollen.“ Anfang Dezember gibt es einen großen Kinder- und Jugendkongress in Bonn. Mit über 600 Jugendlichen soll dort diskutieren werden.

Auf einige Forderungen wird schon eingegangen.

Gleichzeitig müssen Ungerechtigkeiten verhindert werden. Prien macht deutlich, dass wichtige Punkte der Forderungen der Gen Z schon aufgegriffen sind: „Insofern könnte man auch sagen, der Jugendprotest wirkt.“ Die Rentenabsicherung pflegender Angehöriger wird nicht verändert. Der Unterhaltsvorschuss wurde intensiv verhandelt und die ursprünglich vorgesehene Kürzung nicht vorgenommen. Eine umfangreiche BAföG-Erhöhung wurde vereinbart, strukturelle Veränderungen beim Aufstiegs-BAföG beschlossen. „Wir investieren massiv in den Ganztag. Wir investieren massiv in den Aufbau von Kindergärten und Kindertagesstätten“, in faire Chancen. Prien will „eine Strategie, konkrete Schritte, gemeinsame Bildungsziele, die wir verabreden“.

Demonstrationsgeschehen vom Samstag differenziert betrachten.

Prien macht deutlich: Die meisten junge Menschen demonstrieren friedlich. „Die Gewaltexzesse kamen weitgehend von linksradikalen Gruppen, aber eben auch von anderen, wohl auch aus migrantischen Milieus“, fasst die Ministerin die meisten Berichterstattungen zusammen. „Hier geht es aber nicht darum, Ressentiments zu schüren. Das wäre auch politisch falsch. Sondern es geht darum, die Realität zu betrachten und einen Eindruck davon zu bekommen, warum Menschen zu solchen inakkuraten Mitteln greifen.“ Karin Prien

Randalierer und Gewalttäter hart bestrafen.

Geht es um soziologische Gruppen, die bereit sind, Gewalt zu verüben? Prien fragt konkret: „Warum gelingt Integration in manchen Gruppen weniger als in anderen? Und was ist zu tun, damit das in Zukunft besser gelingt?“ Sollten die Gewalttäter aus den migrantischen Milieus stammen, „dann müssen wir auch auf die Ursachen schauen“, sagt sie. Sie stellt aber auch fest: „Wer Gewalt begeht, der muss harte Strafen gewärtigen.“ Da spielt es keine Rolle, welche Staatsangehörigkeit oder Herkunft diese Personen haben.

Das Interview von Bildungsministerin Karin Prien beim Deutschlandfunk hören Sie hier.

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  1. Gemeinsam für Freihandel
  2. Abhängigkeiten reduzieren, Innovationen fördern
  3. Sicherheit gemeinsam stärken

Deutschlands Wohlstand und Sicherheit sind eng mit dem Indo-Pazifik verbunden. Offene Handelswege und verlässliche Lieferketten liegen im  gemeinsamen Interesse und sind gut für Deutschland als Exportnation. Mit seiner Reise nach Singapur, Japan und Südkorea sendet Bundeskanzler Friedrich Merz ein klares Signal: Deutschland übernimmt Verantwortung und erweitert die Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern.

Gemeinsam für Freihandel

Für die CDU gehen wirtschaftliche Stärke und außenpolitische Handlungsfähigkeit Hand in Hand: Wir wollen neue Märkte erschließen, Investitionen ermöglichen und damit Arbeitsplätze in Deutschland sichern. Dafür brauchen Deutschland und Europa starke Partner, vor allem mit den stark wachsenden Volkswirtschaften in Asien. Mehr Kooperation, das ist das Ziel der Asien-Pazifik-Konferenz der deutschen Wirtschaft in Südkorea die der CDU-Vorsitzende eröffnete. Er warb für mehr Freihandel und gemeinsame Regeln, damit wir fair, sicher und zuverlässig miteinander handeln können.

„Wir schließen uns entschlossen gegen autokratische Machtpolitik und Verstöße gegen internationales Recht zusammen.“ Bundeskanzler Friedrich Merz

Vorher hatte Bundeskanzler Merz auch Singapur und Japan besucht. In Singapur warb er für ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den zwölf Ländern der Transpazifischen Partnerschaft. Diese befinden sich größtenteils im asiatisch-pazifischen Raum. Auch neue Handelsgespräche mit den südostasiatischen ASEAN-Ländern standen auf der Agenda der Reise. In Japan rief der Kanzler zu einem globalen Bündnis für Handel auf, das auf gemeinsamen Regeln basiert.

Abhängigkeiten reduzieren, Innovationen fördern

Lieferketten dürfen keine politischen Instrumente sein. Deutschland muss auch bei Rohstoffen und Schlüsseltechnologien breiter aufgestellt sein. Deshalb vertieft der Bundeskanzler die Zusammenarbeit mit innovationsstarken Ländern in Asien.

„In einer Zeit der globalen Umbrüche brauchen wir mehr denn je ein starkes Netz von Partnern, die wichtige Interessen und gemeinsame Werte miteinander teilen.“ Bundeskanzler Friedrich Merz

Deutschland einigte sich mit Japan auf Maßnahmen zur wirtschaftlichen Sicherheit, Hochtechnologie und Raumfahrt. Ein KI-Dialog und eine engere Technologiekooperation sollen neue Chancen für Forschung und Unternehmen eröffnen und kritische Abhängigkeiten reduzieren. Auch die Zusammenarbeit mit Südkorea soll unter anderem in der Halbleiterindustrie wachsen. Mit Singapur sollen Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Cybersicherheit bearbeitet werden.

Sicherheit gemeinsam stärken

Die Sicherheit Europas und des Indo-Pazifiks hängt zusammen. Bedrohungen von Handelswegen und Verstöße gegen das Völkerrecht haben Auswirkungen weit über ihre eigenen Regionen hinaus. Deutschland braucht Partner, die Interessen und Werte teilen.

„In einer Zeit des Umbruchs, – die Singapur, Deutschland, Europa, die ganze Welt fordert wie lange nicht – rücken wir zusammen.“ Bundeskanzler Friedrich Merz

Auch die sicherheitspolitische Zusammenarbeit soll mit Japan ausgebaut werden. Deutschland will auch die Sicherheits- und Verteidigungsbeziehungen mit Südkorea und Singapur vertiefen. Singapurs Unterstützung für die Ukraine zeigt, wie eng unsere Interessen verbunden sind.

Die CDU steht für eine Außenpolitik, die entschlossen deutsche und europäische Interessen vertritt. Deutschlands Wirtschaft profitiert von freiem Handel in der Welt. Starke Partnerschaften, eine starke Wirtschaft und der Schutz der internationalen Ordnung gehen Hand in Hand.

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